Es gibt Roadmap-Einträge, die man beobachtet, weil sie etwas Neues bringen. Und es gibt solche, die man beobachtet, weil man auf ihnen eine Planung aufgebaut hat. 429876 – „Microsoft Purview compliance portal: Information Protection – MIP auto-labeling for Azure SQL & Storage" gehörte in die zweite Kategorie. Am 24. September 2026 hat Microsoft den Eintrag auf Cancelled gesetzt.
Die Begründung ist ein Einzeiler:
„We have decided not to move forward with this change at this time and will communicate via a new Roadmap item when we choose to proceed."
Kein technischer Grund, keine Alternative im selben Atemzug, kein neues Zieldatum. Für alle, die Datenklassifizierung jenseits von Microsoft 365 planen, ist das trotzdem eine der relevanteren Nachrichten dieses Monats.
Die Fakten zum Roadmap-Eintrag Feld Wert Roadmap-ID 429876 Titel Microsoft Purview compliance portal: Information Protection – MIP auto-labeling for Azure SQL & Storage Status Cancelled (24.09.2026) Release-Phase (ursprünglich) Preview Preview (geplant) Juli 2024 General Availability (zuletzt geplant) April 2026 Zugehörige Message-Center-Meldung MC933531 Der ursprüngliche Umfang laut Eintrag: „Extend your sensitivity labels to specific or all subscriptions within Azure Storage and Azure SQL Server via auto-labeling policy." Das Versprechen war also ausdrücklich subscription-scoped – man hätte eine Richtlinie definiert und sie auf ausgewählte oder alle Subscriptions angewendet, ohne dabei die bestehende M365-Konfiguration anzufassen. Genau dieses Modell existiert jetzt nicht mehr.
Auf der Microsoft 365 Roadmap steht ein Eintrag, der in keinem Community-Roundup auftaucht und in zwei Zeilen abgehandelt ist: „Microsoft Teams: Add alternate text to images shared from OneDrive and SharePoint" (ID 571687). Die Beschreibung bleibt nüchtern – Nutzende sollen die Zugänglichkeit verbessern können, indem sie Bildern einen Alternativtext geben.
Kleine Funktion, große Vorgeschichte. Denn Teams konnte das schon einmal, und im neuen Client ist es an entscheidenden Stellen verloren gegangen.
Die Fakten zum Roadmap-Eintrag Feld Wert Roadmap-ID 571687 Titel Microsoft Teams: Add alternate text to images shared from OneDrive and SharePoint Produkt Microsoft Teams Status In development Release-Phase General Availability Verfügbarkeit (Public Disclosure) November CY2026 Public Preview noch nicht terminiert Plattformen Desktop Zweck laut Microsoft „improve accessibility by adding alternate text to images" Zwei Einschränkungen fallen sofort auf. Erstens ist als Plattform ausschließlich Desktop genannt – Web und Mobile sind im Eintrag nicht adressiert. Zweitens gibt es keinen weiterführenden Link und keinen Preview-Termin; technische Details bleiben offen.
Und drittens, für die Einordnung am wichtigsten: Der Eintrag taucht in den einschlägigen Roadmap-Roundups (SharePoint Stuff, Planet Technologies, Level Up M365) bislang nicht auf. Wer eine Bewertung sucht, muss sie sich aus dem Bestand bauen – aus der Funktionshistorie in Teams und aus dem regulatorischen Umfeld.
Am 21. September 2026 ist auf der Microsoft 365 Roadmap ein Eintrag aufgetaucht, der in der Kurzfassung leicht untergeht, in der Praxis aber eine seit Jahren offene Lücke schließt: „Microsoft Teams: Granular Conditional Access for Teams meetings" (ID 571879).
Die Beschreibung ist knapp gehalten: Organisationen erhalten mehr Kontrolle über den Zugang zu sensiblen Besprechungen. Administratoren sollen Conditional-Access-Richtlinien auf ausgewählte Meetings anwenden können, sodass Teilnehmende die Sicherheitsanforderungen der Organisation erfüllen müssen, bevor sie beitreten.
Die Fakten zum Roadmap-Eintrag Feld Wert Roadmap-ID 571879 Titel Microsoft Teams: Granular Conditional Access for Teams meetings Status In development Release-Phasen General Availability, Targeted Release Verfügbarkeit (Public Disclosure) November CY2026 Public Preview noch nicht terminiert Plattformen Desktop, Web Cloud-Instanz Worldwide (Standard Multi-Tenant) Angelegt / geändert 21.09.2026 Zwei Punkte sind bemerkenswert. Erstens: Es gibt keinen moreInfoLink und keinen Termin für eine Public Preview – technische Details bleiben damit offen. Zweitens: Der Eintrag ist zum Zeitpunkt dieses Beitrags erst wenige Stunden alt. In den einschlägigen Community-Roundups (etwa SharePoint Stuff, Level Up M365, Planet Technologies) ist er noch nicht aufgeschlagen. Wer die Einordnung sucht, muss sie sich aus dem bestehenden Wissen über Conditional Access, Authentication Contexts und Meeting-Schutz selbst bauen. Genau das leistet dieser Beitrag.
Neue Teams-Funktion: Benachrichtigungen temporär pausieren Die Microsoft 365 Roadmap führt unter der ID 569205 eine neue Funktion für Microsoft Teams: Nutzer können ihre Benachrichtigungen künftig für einen selbst gewählten Zeitraum vollständig pausieren, ohne die bestehenden Benachrichtigungseinstellungen dauerhaft zu verändern.
„Users can now temporarily pause all notifications to minimize interruptions and stay focused on important work, meetings, or other priorities, without changing their existing notification settings."
— Microsoft 365 Roadmap (RM569205)1
Vorteile im Überblick Weniger Unterbrechungen, mehr Fokus: Die Funktion reduziert Benachrichtigungsüberlastung und ermöglicht konzentriertes Arbeiten bei wichtigen Aufgaben oder Meetings.2 Keine dauerhafte Umkonfiguration nötig: Die individuellen Benachrichtigungseinstellungen bleiben erhalten. Nach Ablauf der gewählten Pause werden sie automatisch wieder aktiviert.2 Plattformübergreifend verfügbar: Die Funktion steht auf Desktop, Web, Mac, iOS und Android zur Verfügung.2 Kein Admin-Aufwand: Es ist keine Aktion durch IT-Administratoren erforderlich – die Aktivierung erfolgt automatisch clientseitig.2 So wird die Funktion aktiviert Teams-App öffnen (Desktop, Web oder Mobile). Auf das Profilmenü oben rechts in der Anwendung klicken. Gewünschte Pausendauer für Benachrichtigungen auswählen. Nach Ablauf der Zeit greifen automatisch wieder die vorherigen Einstellungen. Eine gesonderte Konfiguration durch Administratoren ist laut Microsoft nicht erforderlich.2
Am neuen Outlook fand ich lange Zeit gut, dass Microsoft PST Dateien konsequent ignoriert hat, in den letzten Wochen ist allerdings der lesende PST Dateien Support dazu gekommen und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das finde.
Bemerkt hatte ich es im Mai 2026, dann aus der Augen verloren und jetzt im Juli ist die Roadmap ID 485740 dann für alle verfügbar, damit können jetzt alle in einer PST Datei enthaltenen Inhalte über Outlook wieder importiert werden und dann im Exchange Online gespeichert werden, wo diese Daten auch am besten aufgehoben sind. https://mc.merill.net/message/RM485740
Supportet sind
Mail Kalender Kontakte Aufgaben Sollten also Anwender noch alte PST Dateien haben, lasst diese importieren und in 10 Jahren haben wir dann vielleicht auch keine mehr, die wichtige Daten enthalten.